Es war keine leichte Entscheidung: Zwölf Startups haben um den Titel “Startup des Jahres 2009” von deutsche-startups.de gekämpft – darunter auch so spannende Projekte wie Spendino, Finalist des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs in 2008, Stepmap und Linguee (Gründerraum-Interview). Gewonnen hat der virtuelle Copyshop PaperC.  Auch mit meiner Stimme.

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Die PaperC-Gründer

Felix Hofmann (2. v. l.), Lukas Rieder (Mitte) und Martin Fröhlich (2. v. r.) sind von deutsche-startups.de zum Startup des Jahres gewählt worden. Hier sind sie mit ihren Investoren von der Leiziger CFH Beteiligungsgesellschaft zu sehen (Foto: PaperC / zum Vergrößern bitte anklicken).

Was mich an dem Projekt der drei Gründer überzeugt hat?

“Die Idee, Fachbücher zu digitalisieren bzw. digitale Versionen online anzubieten, ist zeitgemäß und nützlich – und bei PaperC können davon nicht nur die Leser, sondern auch Verlage und Autoren profitieren. Den drei Gründern des Start-Ups ist die Umsetzung bisher gut gelungen: PaperC hat in kurzer Zeit eine leistungsfähige, innovative Plattform mit Hunderten Büchern aufgebaut.

Sicher lässt sich die Technologie noch weiterentwickeln und ausbauen. Was ich gut finde: Genau dabei beziehen die Gründer ihre Nutzer aktiv mit ein und lassen sie in einem Feedback-Forum Verbesserungsvorschläge machen und über die Ideen anderer Nutzer abstimmen. So kann die Plattform nur noch besser werden.

Für mich ganz wichtig: Das Gründerteam ergänzt sich gut, soweit sich das von außen beurteilen lässt. Martin Fröhlich kämpft engagiert für das Projekt und den Plan, das Angebot zu internationalisieren – mit der Vision im Hinterkopf, den Weltmarkt aufzurollen. Felix Hofmann und und Entwickler Lukas Rieder arbeiten eher im Hintergrund, aber sehr gewissenhaft am Erfolg.

Mich überrascht deswegen nicht, dass die drei von bekannten Business Angels wie dem Berliner Entrepreneurship-Professor Günter Faltin unterstützt werden und kürzlich weitere Kapitalgeber überzeugen konnten. Weiter so!”

Unmittelbar nachdem sie sich mit den neuen Investoren einig geworden waren, haben die drei Gründer dem Gründerraum übrigens ein Interview gegeben. Darin kündigen sie nicht weniger an, als Weltmarktführer werden zu wollen. Ich bin gespannt!