Das Lasertechnologie-Start-up German Medical Engineering hat seine Anteile von BayBG und Bayern Kapital zurückgekauft. Ein Investor bleibt an Bord.

Die GME German Medical Engineering GmbH (GME) , hat die Anteile der BayBG Bayerischen Beteiligungsgesellschaft und der Bayern Kapital GmbH am Unternehmen zurückgekauft. Die beiden Beteiligungsgesellschaften waren 2011 beziehungsweise 2013 bei dem auf dermatologische Laser spezialisierten mittelfränkischen Medizintechnikunternehmen als Investoren eingestiegen.

„Das Engagement der Beteiligungsgesellschaften ermöglichte es GME in der Wachstumsphase eine dynamische Entwicklung ausgewogen finanziert umzusetzen. Unsere tragbaren Laser sind heute in mehr als 40 Ländern im Einsatz“, so Dr. Stefan Schulze, geschäftsführender Gesellschafter der GME.

HTGF bleibt an Bord

Mit den kontinuierlich steigenden Umsätzen, die eigenen Angaben zufolge inzwischen jährlich fünf Millionen Euro betragen, seien auch die Erträge gestiegen und das habe es dem Unternehmen und dessen Gesellschaftern ermöglicht, die von den Beteiligungsgesellschaften gegebene Option eines Rückkaufs zu ziehen. Der High-Tech Gründerfonds, der ebenfalls Geld in das Start-up gesteckt hat, bleibt vorerst investiert.

Das 2011 gegründete High-Tech-Unternehmen entwickelt tragbare Lasergeräte für Medizin und Kosmetik. Eingesetzt werden die GME-Geräte zum Beispiel zur permanenten Haarentfernung, zur Hautstraffung oder zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder dem weißen Hautkrebs.