Sieben Start-ups haben die Jury des German Accelerator Tech überzeugt und treiben nun mit Hilfe des Programms ihre US-Expansion voran. 

Ab in die USA heißt es für sieben der 17 Finalisten des  German Accelerator Tech, die am vergangenen Donnerstag in Berlin von der deutsch-amerikanische Jury bekannt gegeben wurden. Im Juli werden sie mit Unterstützung des Programms ihr Flugticket über den Atlantik einlösen und im Silicon Valley und in New York daran arbeiten auch auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Die ausgewählten Jungunternehmen vor Ort Zugang zu Büroräumen, werden durch Mentoren betreut und mit einem Netzwerk aus potentiellen Investoren und Kunden sowie Partnern, darunter Google, Amazon, WeWork, und Stripe zusammengebracht.

Mit dabei sind:

Das Wildauer Start-up Oculyze, das ein mobiles Mikroskop entwickelt hat, das Wissenschaftlern den Zugriff auf einen einfachen Bilderkennungsdienst ermöglicht, und das kürzlich auch den Sprung in den Merck Accelerator geschafft hat, das Frankfurter IT-Unternehmen Meshcloud, das Münchner Technologie-Unternehmen vectoflow, das Produkte für Strömungsmesstechnik entwickelt, der Online-Weinmarkt VICAMPO, die Werbeagentur Stoyo, das Unternehmen mitte, das ein Wasseraufbereitungssystem erfunden hat, das aus Leitungswasser hochwertiges Mineralwasser machen soll, und das Software-Start-up SimScale. Zudem konnten sich die Gründer von  N26, die mit dem German Accelerator Tech Anfang des Jahres in New York gestartet waren, erfolgreich für eine Verlängerung des Programms bewerben.

Das Förderprogramm German Accelerator wurde 2012 im Silicon Valley gestartet und eröffnete 2014 den Standort New York City. Seit 2015 werden in Cambridge/Boston Unternehmen aus dem Bereich Life Sciences unterstützt, seit März 2018 ist das Programm auch am Standort Singapur aktiv. Gefördert wird der German Accelerator vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).