Adidas übernimmt Runtastic, Outfittery berät Männer künftig auch per Whats App. Was in dieser Woche wichtig war.

Die Bombe platzte in dieser Woche am Mittwochabend: Noch vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen verkündete Adidas die Übernahme von Runstatic. 220 Millionen Euro zahlte das Unternehmen für die App zur Messung von Sport- und Fitnessdaten. Nach eigenen Angaben sind dort 70 Millionen Nutzer registriert, sie wurde 140 Millionen mal heruntergeladen. 2009 wurde die App von Florian Gschwandtner, Alfred Luger, René Giretzlehner und Christian Kaar gegründet, die auch nach dem Exit an Bord bleiben – und weiterhin die Geschäfte leiten sollen.

Das Berliner Start-up Outfittery bietet seinen Style-Check für Männer künftig auch per WhatsApp an. Rund 100 Experten stehen dabei zur Verfügung. Das erst drei Jahre alte Start-up expandierte schon in acht europäische Länder, darunter Dänemark, Schweden und Belgien. Das Unternehmen bietet einen sogenannte Curated-Shopping-Service an – und schickt Männern nach einem kurzen Style-Check und einer telefonischen Beratung zwei individuelle Outfits. Inzwischen nutzten mehr als 200.000 Männer das Angebot. „Kunden wollen keine Nummer im System sein, sondern als Menschen verstanden werden“, sagte Gründerin Julia Bösch in einem Interview.

Das Berliner FinTech-Start-up Weltsparen nimmt 20 Millionen Euro von Investoren ein und will nun schneller wachsen – es ist die bislang größte Finanzspritze für die Gründer Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan. Weltsparen versteht sich als Marktplatz für Festgeld und kooperiert nach eigenen Angaben mit neun Banken in ganz Europa, in Deutschland mit der MHB Bank. Das 2012 gegründete Start-up verspricht Kunden bessere Tarife für Festgeld in anderen Ländern.