Einer der wichtigsten Trends ist dieses Jahr das Thema virtuelle Realität (VR). Die VR-Brillen Oculus Rift von Facebook oder Morpheus von Sony sollen schon in wenigen Monaten zu kaufen sein. Testen können die Besucher sie schon mal. Einem Teil der Testern wird beim erstmaligen Spielen allerdings zunächst einmal schwindelig: Sie leiden an der sogenannten Bewegungskrankheit, die etwa auch beim Lesen im Auto auftreten kann. Der Körper gewöhne sich aber schnell daran, beschwichtigt das Messeteam.

Neben dem intensiveren Spieleerlebnis eignen sich VR-Brillen auch für Geschäftskunden, um beispielsweise dem Kunden eines Architekten in die modellierte Gebäudepräsentation eintauchen zu lassen. Ein Einstiegsmodell für knapp 15 Euro bietet das wenige Monate alte Start-up Vroggles aus Köln an. Der Clou: Statt teurer Hardware für hunderte Euro liefert das Unternehmen eine Selbstbauanleitung aus Pappe, die in Verbindung mit einem aktuellen Smartphone zur VR-Brille wird. Zusammen mit Apps von anderen Entwicklern können durch die Brille auch Hologramme für Produktpräsentationen gezeigt werden.

Bis Sonntag steht die Gamescom allen Besuchern offen. Jetzt noch Karten zu bekommen, dürfte jedoch schwierig werden. Denn die Tickets sind schon seit Wochen ausverkauft. Bei Ebay wird ein Tagespass von ursprünglich 13 Euro für 200 Euro zum Sofortkauf angeboten. Wer noch schnell hin möchte, kann es mit noch verfügbaren Nachmittagstickets versuchen. Der Zugang richtet sich aber nach dem Besucherstrom. Es ist mit mit Wartezeiten zu rechnen.