Das Lieblingsrezept von Gründer Florian ist Pad Thai, das ihn an tolle Urlaube in Südostasien erinnere. Dort hat Florian auch seinen Mitgründer Tim Strehlow getroffen. Nachdem sie sich nach dem Studium aus den Augen verloren hatten, gab es ein zufälliges Wiedersehen auf dem Parkplatz von Hobbiton in Neuseeland (beim ehemaligen Filmset der Hobbit-Filme).

„Instagram ist für Food-Start-ups unverzichtbar“

Viele App-Anbieter – wie auch Mealy – stehen vor der Herausforderung, ohne großes Marketingbudget eine kritische Masse von Nutzern von ihrem Angebot zu überzeugen.
Denise Schuster, selbst Foodbloggerin gab daher einen Crashkurs zur Vermarktung in den sozialen Netzwerken. Ihre Kernthese: „Instagram ist für Food-Start-ups unverzichtbar“. Kein Wunder: Der Schnappschuss vom eigenen Teller gehört für viele dazu. 87 Millionen Bilder gibt es unter dem Hashtag #Foodporn bei Instagram, zu #Football sind es dagegen „nur“ 25 Millionen.

Eine Ausnahme sei es laut Schuster, wenn die Zielgruppe jünger als 18 Jahre alt sei. Dann sei Snapchat die bessere Wahl. „Positiv an Instagram ist die positive Grundstimmung und die hohe Interaktion der Nutzer“, erklärt Denise Schuster. „Food, Fashion und Lifestyle sind die drei Themen die auf Instagram am besten funktionieren“, so Denise Schuster weiter.

Besonders eignen sich Bilder rund um das Thema Frühstück, gesundes Essen, Kaffee, aber auch der ungesündere Gegentrend Schokolade und Fritten laufen auf Instagram. Food-Start-ups erreichen laut Denise Schuster durch einen gelungenen Instagramauftritt eine höhere Sichtbarkeit und somit mehr Reichweite. Wer die Plattform als Food-Start-up nicht nutzt, verschenke somit am Ende Umsatz.

Zukunftstechnologie Vertical Farming

Maximilian Loessl vom Münchener Start-up Agrilution stellte das Thema Vertical Farming vor. „Mittels Vertical Farming werden in großen Anlagen mit übereinandergestapelten Einheiten und automatisierter Bewässerung, Beleuchtung und Klimasteuerung, Pflanzen die optimalen Wachstumsbedingungen gegeben“, referiert Maximilian Loessl. Die Vorteile zählt er schnell auf. Durch die Technologie, könne zukünftig ein Teil der wachsenden Bevölkerung ernährt werden, sodass Ackerflächen nicht in Konkurrenz zum Lebensraum des Menschen treten.