Die nordrhein-westfälische Landesregierung will Start-up-Labore finanziell unterstützen. Fünf Projekte wurden zur Förderung empfohlen.

4,3 Millionen Euro will die Landesregierung Nordrhein-Westfalens zukünftig in Start-up-Projekte aus den Regionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen, Rhein-Ruhr und westfälisches Ruhrgebiet investieren. Durch die finanzielle Hilfe sollen Gründerinnen und Gründer technologie- und wissensbasierter Unternehmen sowie junge Unternehmen ein Jahr lang dabei unterstützt werden, ihre Geschäftsidee vorzubereiten, umzusetzen und erfolgreich an den Markt zu bringen. Das Geld stammt aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Im nächsten Schritt geben die ausgewählten Vorhaben den endgültigen Förderantrag ab.

Diese fünf Vorhaben wurden von der Jury empfohlen:

Future Champions Accelerator Rhein-Ruhr: Die Universität Duisburg-Essen und die Universität zu Köln wollen aufgrund ihrer langjährigen Start-up-Erfahrungen ein nachhaltiges und regionsübergreifendes Accelerator-Programm für technologie- und wissensbasierte Start-ups aufsetzen. Industrienahe Partner aus der Region und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden sich als assoziierte Partner an dem Projekt beteiligen.

Innovationslabor Münsterland: Das geplante Innovationslabor ist ein virtueller Inkubator für technologie- und wissensbasierte Geschäftsideen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie für innovative Jungunternehmen mit starkem Wachstumspotenzial in Münster und der Region. Dafür haben sich die Fachhochschule Münster, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Technologieförderung Münster GmbH und die Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH zu einem Verbund zusammengeschlossen.