Der Berliner Frühphaseninvestor schließt seinen ersten Fonds und behält den Fokus bei. Bei einer ersten Beteiligung gingen die Geldgeber kürzlich einen weiteren Schritt mit.

Landung im Zielbereich: Der Berliner Frühphaseninvestor Fly Ventures hat heute bekannt gegeben, seinen ersten Investmentfonds geschlossen zu haben. Mit 35 Millionen Euro bewegt sich das Volumen in dem anvisierten Rahmen zwischen 30 und 50 Millionen Euro, der seit den ersten Ankündigungen im vergangenen Jahr im Raum stand. Hinter dem noch recht jungen Investor steht unter anderem der Seriengründer Gabriel Matuschka, der vor der Gründung von Fly Ventures als Partner für Partech Ventures arbeitete.

Über den Abschluss der Geldakquise hatte zuerst Techcrunch berichtet. Das Geld stammt nach Angaben von Fly Ventures unter anderem vom Europäischen Investment Fonds (EIF), dem französischen Risikokapitalgeber Krelya Capital sowie verschiedenen privaten Vermögensverwaltungen aus Europa und den USA.

Nach eigenen Angaben beteiligt sich der Geldgeber an ersten und zweiten Finanzierungsrunden von europäischen Start-ups – in der Regel mit Summen zwischen 250.000 und 750.000 Euro. Im Fokus stehen dabei vor allem Tech-Unternehmen, die auf Machine Learning, Marktplatzmodelle und Software-as-a-Service setzen. Ein Blick auf das bisherige Portfolio bestätigt dieses Vorhaben: Zu den bisherigen Beteiligungen gehören unter anderem das Start-up Candis, das Teile der Buchhaltung in Unternehmen automatisieren will.

Außerdem hat sich Fly Ventures als einer der ersten Investoren an Finiata beteiligt – das Start-up von Ex-Kreditech-Gründer Sebastian Diemer war im vergangenen Jahr als bezahlt.de gestartet. In der vergangenen Woche konnte das Berliner Team eine zweite Finanzierungsrunde in diesem Jahr bekanntgeben, hierbei stockte Fly Ventures sein Investment auf.