Der Kampf der Essens-Start-ups spitzt sich zu: Die einen sammeln Millionen, die anderen geben auf. Frank Thelen investiert derweil in fliegende Autos. Der Wochenrückblick.

Die Essenschlacht geht weiter: 15 Millionen Euro hat der Kochboxen-Versender Marley Spoon eingesammelt. Der Hellofresh-Konkurrent will damit vor allem sein Geschäft an der Westküste der USA und in Australien ausbauen.

Das Geld kann Marley Spoon so oder so gut brauchen, denn der Wettbewerb ist derzeit enorm. Nachdem vorige Woche Rockets Eatfirst schon zum zweiten Mal in Deutschland aufgegeben hat, stellte nun auch Konkurrent Hungr sein Angebot ein. Beide wollten sich durch Premiumangebote von Lieferheld & Co. absetzen – doch das gelang offenbar nicht.

Und was ist nach den Essensdiensten das nächste große Dinge? Zum einen Fintech, na klar: Fast 20 Milliarden Dollar wurden im Vorjahr in Finanz-Start-ups gesteckt. Allerdings trüben sich die Aussichten nun ein.

Elon Musk setzt dagegen weiter auf das Thema Mobilität. Nach Tesla, SpaceX und Hyperloop erwartet er viel von Elektroflugzeugen. In die hat nun auch Teslafan Frank Thelen investiert: Der deutsche Seriengründer und Investor setzt auf ein Start-up aus Bayern, das an einem senkrecht startenden Elektrojet, den man zudem als Auto nutzen kann, tüftelt.

Rabatte sind dagegen das Geschäftsmodell des Start-ups Cuponation. Auf der Plattform finden Nutzer Vergünstigungen für Parfüm, Urlaub oder Elektronik. Das 2013 in Deutschland gestartete Unternehmen gehört zum Rocket Internet und hat erst im Dezember zehn Millionen Euro für die nächsten Schritte eingesammelt – eine ordentliche Hausnummer. Bis wann das Start-up profitabel sein will, erklärt Andreas Fruth im Interview.

Schmuck lässt sich online dagegen schwer vermarkten – da nützen auch Rabatte nicht viel. Zahlreiche Start-ups haben sich an dem Edelmetall die Zähne ausgebissen. Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten – wir stellen einige von ihnen vor.