Das chinesische Versicherungskonzern Ping An investiert in FinLeap. Das Geld soll unter anderem in die Entwicklung neuer Technologien und Unternehmen fließen.

Der Berliner FinTech Company-Builder FinLeap erhält eine Finanzspritze in Höhe von 41,5 Millionen Euro. Angeführt wird die Runde vom chinesischen Versicherungsunternehmen Ping An und dessen ´Ping An Global Voyager Fund´.

Das frische Kapital soll in die Entwicklung neuer Technologien und Unternehmen sowie in die Expansion fließen. Nach Abschluss der Investitionsrunde wird Donald Lacey, Managing Director und Chief Operating Officer von Ping An Global Voyager, Vorsitzender des finleap Beirats.

“Bei Ping An Global Voyager investieren wir in Unternehmen, von denen wir glauben, dass eine Zugehörigkeit zur Ping An Gruppe den Wert des Partners erheblich steigern wird. In finleap sehen wir einen fokussierten und qualitativ hochwertigen Company Builder, der in der Lage ist, Großes zu erreichen. Unser Anspruch ist, die Entwicklung neuer Portfolio-Unternehmen in ganz Europa zu beschleunigen, indem wir die umfangreichen Technologien von Ping An, insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Blockchain, einbringen“, so Lacey über das Investment.

Bereits im vergangenen Jahr hatte FinLeap 39 Millionen Euro eingesammelt, im Jahr zuvor 21 Millionen Euro. Zu den Investoren gehören Hannover Rück, Signal Iduna, NIBC, MS&AD Ventures und SBI.

Der 2014 von von der HitFox Group und Ramin Niroumand gegründete Company Builder für Fintech-Unternehmen. beschäftigt eigenen Angaben zufolge insgesamt rund 700 Mitarbeiter aus gut 60 Nationen an den zwei Standorten in Berlin und Mailand. Zu den Unternehmen des Company Builders gehören unter anderem die Banking-Plattform solarisBank, der digitale Versicherer Element und Pair Finance, ein Anbieter von datenbasiertem Forderungsmanagement.