Der neue Name ist angelehnt an die traditionellen piñatas aus Lateinamerika. Das sind kleine Figuren, die mit Süßigkeiten und Spielzeug gefüllt sind. An Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten versuchen Kinder mit verbundenen Augen diese Figuren zu zerschlagen. Als Belohnung winkt dann der Inhalt. „Finiata ist das bunte Einhorn, das Unternehmern den verdienten Lohn für ihre harte Arbeit in Form von einfacher, schneller und günstig verfügbarer Liquidität zur Verfügung stellt”, erklärt Diemer.

Er hatte zuvor bereits das Fintech Kreditech aufgebaut. Im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde hat Finiata im Januar 5,5 Millionen Euro eingesammelt. Zu den Investoren zählen unter anderem Point9 Capital, Fly.vc, LaFamiglia, Michael Brehm und Heiko Hubertz. Finiata arbeitet in Deutschland aktuell mit Fastbill und Debitoor zusammen. Weitere Partnerschaften sind für 2017 angekündigt. Welche genau das sind, will Diemer noch nicht verraten. Nur so viel: „Wir sind in Verhandlungen mit einem großen deutschen Rechnungsdienstleister.“