Die deutsche Fintech-Szene kann erneut einen Erfolg für sich verbuchen. Drei Investoren steckten Geld in die Vergleichsplattform Finanzcheck.

Das Hamburger Fintech-Unternehmen Finanzcheck.de hat erneut eine große Finanzierungsrunde abgeschlossen. Als Lead-Investor agierte das US-amerikanische Private-Equity-Haus HarbourVest. Auch Acton Capital Partners sowie Altinvestor Highland Europe zogen bei der Runde mit. Insgesamt flossen 33 Millionen Euro in die Vergleichsplattform.

Das Start-up wurde im Jahr 2010 von Moritz Thiele und Andreas Kuppe gegründet und beschäftigt mittlerweile 120-Mitarbeiter. Hauptprodukt des Unternehmens ist ein Online-B2C-Kreditmarktplatz, auf dem Kunden verschiedene Kreditprodukte vergleichen können. Seit 2015 bietet Finanzcheck auch Whitelabel- und Technologie-Lösungen rund um Finanzdienstleistungen für Makler und Banken an.

Eigenen Angaben zufolge ist das Startup jährlich um 150 Prozent gewachsen und hat mehr als 1,3 Milliarden Euro an Krediten vermittelt.

Bereits im Jahr 2014 hatte der NWZ-Verlag gemeinsam mit Altinvestor B-to-v einen „mittleren siebenstelligen“ Betrag in die Firma gesteckt. Im Jahr darauf stieg der US-Geldgeber Highland Capital Partners bei Finanzcheck ein. Die Rede war von einem „deutlich zweistelligen Euro-Millionenbetrag“.

Mit dem neu eingesammelten Kapital will Finanzcheck weiter wachsen und die Diversifizierung seines Geschäftsmodells vorantreiben, um sich so von Wettbewerbern wie Check24, Verivox oder Smava abzuheben.