2,7 Millionen Euro sammelt das Loyalty-Tech-Start-up ein. Die bisherigen Investoren halten dem Berliner Unternehmen die Treue – darunter auch Philipp Lahm.

Bonus-Programme auf allen Kanälen: Das ist das Ziel des 2013 gegründeten Start-ups Fanmiles. Die gleichnamige virtuelle Währung soll Unternehmen und Prominenten dabei helfen, ihre Kunden für die Treue zu belohnen – die erworbenen Meilen können dann im gesamten Partnernetzwerk eingelöst werden. In einer aktuellen Finanzierungsrunde konnten jetzt 2,7 Millionen Euro eingesammelt werden. Nach eigenen Angaben lag der aktuellen Finanzierungsrunde eine Unternehmensbewertung in Höhe von 30 Millionen Euro zu Grunde.

Zu den Investoren zählen die Philipp Lahm Holding des FC-Bayern-Profis und das Private-Equity-Unternehmen Auden AG. Beide hatten bereits in vorherigen Runden Geld in die Firma gesteckt. Ergänzt wird die Summe durch Business Angels. Eingesetzt werden soll das neue Kapital für das weitere Wachstum. Sowohl die Technikabteilung als auch das internationale Partnernetzwerk sollen erweitert werden – getan wird das allerdings weiter vom Standort in Berlin.

Zusätzlich soll das Fanmile-Programm organisatorisch und technisch noch weiter geöffnet werden – die Entwickler sprechen von einem “Ökosystem” an Partnern, die dann Kunden auf allen Kanälen, sowohl online als auch offline, für ihre Treue belohnen können. „Wir möchten mit Fanmiles eine für Kunden weltweit einsetzbare Loyalty-Währung schaffen, die von Entwicklern, Loyalty-Programmen und Loyalty-Dienstleistern einfach und skalierbar genutzt werden kann“, sagt Jens Dressler, Chief Technology Officer des Start-ups. Zu den bisherigen Kunden gehören  Sport1, Intersport, CineStar, Adidas, EA Games, sowie die Bundesligisten FC Schalke 04, Hertha BSC und Bayer 04 Leverkusen.