Der Online-Shop Wine in Black ist gut im Geschäft. Jetzt konnte das Start-up in einer neuen Finanzierungsrunde den Investor Black River Ventures für sich gewinnen.

Die Geschichte von Wine in Black beginnt mit einem Versprechen. Als sich Stephan Linden und Christian Hoya vor sieben Jahren beim Studium an der Otto Beisheim School of Management (WHU) in Vallendar kennenlernen, stellen sie schnell fest, dass sie gut miteinander harmonieren. Vielleicht ist es die Tatsache, dass beide aus Dortmund stammen, vielleicht das gemeinsame Interesse am Wein: „Schließlich haben wir in einer der wichtigsten Anbau-Gegenden Deutschlands studiert.“ Die beiden beschließen noch während des Bachelors: Wir werden einmal zusammen ein Unternehmen gründen.

Und tatsächlich starten sie im Juni 2011 „Wine in Black“, einen Online-Shop für Premium-Weine, der angemeldeten Kunden Weine und Champagner – im Schnitt für rund fünfzehn Euro das Stück – in einer limitierten Menge zum Aktionspreis zur Verfügung stellt. „Wir treffen für unsere Kunden eine Vorauswahl, damit diese sich angesichts der unübersichtlichen Menge an Weinen besser orientieren können. Dazu liefern unsere Experten, die die Weine zum Beispiel auf Messen für uns aussuchen, auch Geschichten und Hintergrundinformationen zu unseren Produkten, wie man sie auch im stationären Handel bei einer persönlichen Beratung nicht besser bekommen kann.“

Hoya und Linden steckten zunächst eigenes Geld, für das sie einen Kredit aufgenommen haben, in das Unternehmen, bevor die ersten Investoren auf sie aufmerksam wurden. Der Berliner Company-Builder Project A Ventures, Bright Capital aus Moskau, E-Ventures aus Hamburg, Passion Capital aus London und die Schweizer Investmentgesellschaft B-to-v investierten bereits in das Start-up.