Project A, GFC und strategische Business Angels investieren in die Berliner Online-Buchungsplattform für Aktionsflächen zur Live Kommunikation.

Die Online-Buchungsplattform für Offline-Aktionsflächen Store2be hat eine Finanzierung in sechsstelliger Höhe erhalten. Über die genaue Höhe der Summe wollte das Start-up gegenüber Wirtschaftswoche Gründer keine Angaben machen.

Unter anderem steckten Project A, Global Founders Capital, Perikles Ventures mit Adrian Kiehn sowie WWM mit Christian Coppeneur-Gülz Geld in die Onlinebuchungsplattform für Aktionsflächen zur Live Kommunikation.

Offline-Aktionsflächen im regulären Marketingmix

„Etablierte Marken ringen um die Customer Ownership und müssen verstärkt nach Wegen suchen, eine direkte Beziehung zu ihren Endkunden aufzubauen. Store2be bietet nun die einzigartige Möglichkeit, auch physische Customer Touchpoints regional, zeitlich flexibel und effizient auszusteuern“, sagt Adrian Kiehn, Managing Partner von Perikles Ventures und langjähriger Marketingvorstand von Peek & Cloppenburg.

„Store2be bietet Advertisern aufgrund der geringen Transaktionskosten die Möglichkeit, Offline-Aktionsflächen in ihren regulären Marketing-Mix einzubeziehen und anhand von einheitlichen KPIs zu bewerten. In der Verknüpfung von Digital- und Offline-Marketing sehen wir generell großes Potenzial und die Lösung von Store2be stellt hier einen sehr vielversprechenden Ansatz dar“, ergänzt Florian Heinemann, Gründer und Geschäftsführer bei Project A Ventures.

Eine Onestop-Lösung für die Kunden

Store2be wurde 2015 aus dem Karlsruher Inkubator CyberLab heraus von den WHU-Alumni Marlon Braumann und Sven Wissebach und den KIT-Absolventen Peter Gundel und Emil Kabisch gegründet. Die Online-Buchungsplattform vermittelt stationäre Aktions- und Verkaufsflächen in rund 1000 Einzelhandelsgeschäften, Concept Stores und Einkaufszentren, aber auch an außergewöhnlichen Orten wie Fitnessstudios, Flughäfen, Hochschulen oder Kinos. Kunden können bei Bedarf Zusatzleistungen wie modulare Standbaulösungen, Personal oder mobile Bezahlsysteme hinzubuchen.

Gerade Digitalunternehmen hätten häufig nur wenig Erfahrungen im Out-of-Home-Marketing, weshalb man sich bemühe, eine „Onestop-Lösung“ aufzubauen, so die Gründer.