Grover erhält eine Millionen-Finanzierung. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von der Klingel Gruppe, mit dabei sind auch Alt-Investoren.

Nachdem Grover erst im Februar einen Kredit in Höhe von vier Millionen Euro zur Skalierung des Geschäftsmodells in Deutschland von der Varengold Bank AG erhalten hatte, sammelt das Berliner FinTech nun erneut mehrere Millionen Euro ein. Zur genauen Summer machte Grover gegenüber WirtschaftsWoche Gründer keine Angabe.

Angeführt wird die Finanzierungsrunde von der  K-Invest GmbH & Co. KG (Klingel Gruppe), mit dabei sind außerdem die bisherigen Investoren Rocket Internet und Global Founders Capital. Damit wächst die Summe des eingesammelten Kapitals auf über acht Millionen Euro.

40 Prozent Wachstum

Das 2015 gegründete Berliner Start-up Grover, das unter dem Namen Byebuy gestartet war und eine Kooperation mit Media Markt unterhält, bietet Gadgets, wie Smartphones, Laptops, Kameras, Tablets zum Mietkauf an. Das Gerät kann monatlich ausgetauscht, upgegradet, zurückgegeben oder schließlich auch gekauft werden.

Zu den beliebtesten Geräten gehören derzeit vor allem Technik-Trends wie VR-Geräte und -Ausstattung sowie Apple Watches und saisonal bedingt GoPros.

Das Unternehmen verzeichnet rund 40% Wachstum pro Monat, im ersten Quartal 2017 haben sich Wachstum und Umsatz eigenen Angaben zufolge mehr als verdoppelt.

Aktuell ist Grover in Deutschland, Österreich, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden sowie USA verfügbar und unterhält Büros in Deutschland und New York.