Der ExA-Summit bringt Unternehmen aus Europa und Asien zusammen. Wir haben eine Wildcard für Start-ups, die nach Taiwan reisen wollen.  

Immer öfter entstehen in deutschen Start-up-Zentren neben neuen Apps, Softwarelösungen und Online-Plattformen ganz handfeste Dinge. Tado, Panono, Bragi oder auch die Neumacher-Sieger ProGlove sind Beispiele für die neue Generation an Hardware-Start-ups. Zudem erfordert das Internet-der-Dinge eine Kombination von Software- und Hardwarelösungen.

Gerade für letzteres gibt es eine Menge an Know-How in Asien, es gibt wohl kaum ein Hardware-Start-up, das sich nicht mit dortigen Zulieferern und Spezialisten beschäftigt. So entstand die Idee des ExA-Summit: die Veranstaltung bringt Start-ups und Industrievertreter aus Europa und Asien zusammen. „Wir müssen Wege finden, das kreative Potenzial Europas mit Taiwans Erfahrungen in der Technologieentwicklung zu kombinieren“, sagt Acer-Gründer Stan Shih.

Im Vorjahr fanden zwei Treffen in Berlin und Taiwan statt, nun ist der nächste ExA-Summit für den 30. Mai im Vorfeld der Computermesse Computex in Taipeh geplant, ein Themenschwerpunkt ist diesmal Mobilität. Zu den Teilnehmern gehören Vertreter von Unternehmen wie Acer, Alibaba, Asus, Foxconn, HTC oder TSMC. Aus Deutschland waren im Vorjahr beispielsweise Michael Halbherr, der Gründer des inzwischen verkauften Nokia-Kartendienstes Here, oder Investor Christophe Maire mit dabei. „Die Fähigkeiten von Berlin und Taipei ergänzen sich sehr gut“, sagt Maire.

Für Start-ups aus dem Bereich IoT, die sich beim ExA-Summit in Taiwan präsentieren wollen, gibt es noch eine Wildcard, die Reisekosten werden von den Veranstaltern übernommen. Interessenten können sich bis Ende des Monats per Mail bei info@exa-summit.com mit dem Stichwort #WiwoGründer und ihrem Pitchdeck bewerben.