Mit der Finanzspritze wollen die Gründer von eMovements im Sommer in die Serienproduktion des elektrischen Rollators ello starten.

Das schwäbische Unternehmen eMovements erhält eine weitere Finanzierung: Ein Business Angel investiert eine halbe Million Euro in Form einer stillen Beteiligung. Dank der Finanzspritze kann das Start-up nun in die Serienproduktion des elektrischen Rollators ello starten und diesen im Sommer in einer kleinen Erstauflage auf den Markt bringen.

Mit ihrem Rollator wollen die drei Gründer Max Keßler, Benjamin Rudolph und Matthias Geertsema den „Markt für Hilfsmittel in der Medizintechnik entstauben“, indem sie die Vorzüge eines herkömmlichen Rollators mit nützlichen Zusatzeigenschaften kombinieren, die für mehr Sicherheit und Komfort im Alltag sorgen. So soll beispielsweise ein integrierter Elektromotor in den Hinterrädern die Nutzer aktiv entlasten. Über eine intuitive Steuerung am Handknauf legt der Anwender dabei selbst fest, wie schnell er sich fortbewegen möchte.

Eine Million Euro in die Entwicklung investiert

„Die Oma eines Freundes in der schwäbischen Alb hatte immer Schwierigkeiten, mit ihren Einkäufen den Hügel wieder hochzukommen“, erklärte Max Keßler vergangenes Jahr gegenüber der WirtschaftsWoche den Ursprung der Idee.

Bislang hat das 2016 gegründete Unternehmen aus Stuttgart rund eine Million Euro in die Entwicklung von ello investiert. Über die Crowdinvesting-Plattform aescuvest sammelte es im vergangenen Herbst über 250.000 Euro von über 100 vornehmlich privaten Investoren ein. Zuvor hatte eMovements eine Finanzierung aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln sowie aus dem Accelerator-Programm :agile des EON-Konzerns erhalten.