Das Berliner Start-up eMio verleiht Elektroroller: Nun startet die Sommersaison. eMio-Chef Valerian Seither spricht über den Erfolg.

Von Christian Schlesiger

WirtschaftsWoche Gründer: Herr Seither, mit zwei Freunden haben Sie 2015 das Start-up eMio gegründet, das Elektroroller für 19 Cent pro Minute verleiht. Wie lautet die Bilanz des vergangenen Jahres?
Valerian Seither: Für uns war 2015 ein sehr erfolgreiches Jahr. Die Auslastung unser 150 Roller war besser als erwartet. Leider konnten wir erst im Juni vergangenen Jahres starten, ein paar Wochen später als geplant. Aber trotzdem haben wir inzwischen 5000 Nutzer. Das hatten wir uns für 2015 vorgenommen.

Wie sind die Berliner als Roller-Fahrer denn so drauf?
Die Berliner sind hart im Nehmen. Der Winter begann Ende 2015 zwar recht mild. Dennoch waren wir überrascht, dass viele Nutzer der Kälte ziemlich lange trotzten. Die Auslastung der Roller blieb vergleichsweise hoch. Erst im Dezember haben wir die Roller für die Winterpause rein geholt.

Und wie viele Schäden mussten Sie reparieren?
Schäden bleiben natürlich nicht aus. Wir haben aber im Großen und Ganzen die Macken und Beulen gefunden, die uns die Nutzer auch gemeldet hatten. Nur vereinzelt haben wir zusätzliche Schäden entdeckt, die nicht protokolliert waren. Das hielt sich aber in Grenzen. Die Berliner sind ehrliche Fahrer.

Am Sonntag geht die neue Saison los. Was dürfen Ihre Nutzer in Berlin erwarten?
Wir bleiben erst mal bei 150 Rollern, werden im Laufe des Jahres aber noch zusätzliche Roller anbieten. Das hängt davon ab, wie viele Kunden wir für unsere Idee des Scooter-Sharings gewinnen können. Technisch haben wir an den Rollern ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Die Ständer sind jetzt zum Beispiel stabiler und die Helmbox lässt sich per App öffnen.

eMio bietet zwei Elektroroller-Modelle von Emco an: ein Retro-Bike und eine klassische Variante. Gibt es Präferenzen bei den Nutzern?
Nein. Einige finden den Retro-Roller mit der aufrechten Sitzposition besser, andere den klassischen Roller, der etwas wendiger ist. Wir bleiben deshalb auch bei dem Mix aus beiden Modellen. Unsere Nutzer sind eben unterschiedlich. Das zeigt sich auch bei den Hygienehauben für den Einmalgebrauch, die man unter den Helm ziehen kann. Einige ziehen sie über den Kopf, andere verzichten darauf.



  1. Rosemarie Rau

    Weiter voran in die Elektromobilität, ich bin Berlinerin, ja wir sind hart im Nehmen, denn nur so kommt man durch s Leben. Auch die Berliner Neutrino Inc., mit Ceo Holger Thorsten Schubart werden bald mehr zum Thema Energy Miracle mit Neutrino-Energy beitragen. Nach kurzem Winterschlaf geht es weiter um Investitionen in Prototypen, Kleinstkraftwerke, als Motoren fuer Kleinfahrzeuge und zur Wandlung von Neutrino-Energy in Strom fuer die Versorgung von privaten Haushalten. Bereits vor einem halben Jahr erklärte mir der Verfahrenstechnologe Prof. Krause von der Machbarkeit, innovative Neutrino-Technologie wird unsere Energieversorgung revolutionieren.Mit der Vergabe des Physik Nobelpreises 2015 an die Entdecker der Masse von Neutrinos, ist es besiegelt, wir werden neue Energie wanceln koennen.