Das Münchner Unternehmen DyeMansion erhält ein Investment in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Mit dem Geld wollen die Gründer auch in den USA durchstarten.

Das Münchner Start-up DyeMansion sammelt 4,5 Millionen Euro in einer Series A Finanzierungsrunde von UVC Partners, btov Partners und AM Ventures ein.

Mit dem frischen Kapital wollen die Gründer ihr Portfolio weiter ausbauen und das globale Geschäft erweitern. „In den letzten Jahren lag unser Schwerpunkt auf der Entwicklung des europäischen Marktes, unser nächstes großes Ziel sind die USA“, sagt Gründer und CEO Felix Ewald gegenüber WirtschaftsWoche Gründer. „Es gibt hier bereits eine breite Installationsbasis an industriellen 3D-Druck Systemen, auf der wir aufbauen können. Im Mai 2018 haben wir bei Austin, Texas bereits unsere US-amerikanische Tochter gegründet und erste große Kunden wie Shapeways und Under Armour arbeiten bereits mit unseren Systemen.” Auch der asiatische Markt berge großes Potential, so Ewald. Auch dort arbeite man schon mit lokalen Partnern vor Ort zusammen.

Zu den Kunden gehören Daimler und HP

DyeMansion wurde 2015 von Felix Ewald, einem studierten Wirtschaftsinformatiker und dem Maschinenbauer Philipp Kramer gegründet. Das 35-köpfige Unternehmen hat  sich auf die Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Kunststoffteilen spezialisiert bietet industrielle Lösungen zur Oberflächenveredelung und Einfärbung von additiv gefertigten Kunststoffteilen an. In den vergangenen drei Jahren hat DyeMansion eigenen Angaben zufolge weltweit mehr als 400 Kunden gewonnen, darunter die Automobilkonzerne BWM und Daimler, die Sportartikelfirma Under Armour und der amerikanische PC- und Druckerhersteller HP. „Unsere Technologie kommt in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz –  vom Brillenmarkt, über Autozulieferer bis hin zum Medizinbereich“, so Felix Ewald.