Die größte Fachplattform für Augenheilkunde und Optik im deutschsprachigen Raum, Aumedo, will alle Fragen rund ums Sehen beantworten.

Welcher Augenarzt arbeitet in meiner Nachbarschaft? Wer spricht japanisch? Welche Klinik hat worin die meiste Routine? Fragen rund ums Sehen will das Internet-Portal Aumedo beantworten. Gründer Niklas Götzen hat Daten und Fakten von 16.000 Optikern, 6.500 Augenärzten und 300 Augenkliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesammelt. Für den Eintrag ihres Namens und ihrer Adresse auf der Web-Site müssen sie nichts zahlen. Wer mehr Informationen über sich und seine Arbeit auf die Plattform stellen möchte, überweist je nach Umfang zwischen 69 und 179 Euro im Monat.
Wenn 1.300 Interessenten solch ein Angebot buchen, arbeitet Aumedo laut Götzen wirtschaftlich. Für die Internet-Nutzer sind die Abrufe kostenlos. Ab Mitte März lassen sich auch Spezialinfos suchen, etwa welcher Optiker auf Sport- oder Kinderbrillen spezialisiert ist.

Der Düsseldorfer Jungunternehmer, Sohn eines Augenarztes, will mit Aumedo künftig auch noch eine zweite Einnahmequelle erschließen. Auf der Online-Seite sollen Nutzer die Preise von Optik-Internet-Händlern miteinander vergleichen können, darunter so bekannte Anbieter wie Mister Spex oder Brille 24. Kaufen Aumedo-Nutzer dann bei denen ein, zahlen diese Unternehmen 4 bis 20 Prozent des Warenpreises als Vermittlungsgebühr an Götzens Startup.