Für die Reisenden ist die App kostenlos, die Hotels bezahlen das Start-up für die Nutzung der Funksender. „Wir wollen die Abläufe im Hotel optimieren, die Kommunikation zwischen Hotel und den Kunden verbessern und den Aufenthalt genau auf den einzelnen Gast abstimmen“, sagt Maximilian Waldmann, einer der beiden Hotel-Beacons-Gründer.

Durch Kooperationen mit den Schwergewichten der Reisebranche konnte Hotel Beacons seine Reichweite vergrößern. Die Partner, darunter das Reiseportal HRS, haben die Conichi-Funktionen in ihre eigenen Apps integriert. Damit sind zurzeit 20.000.000 Smartphones registriert, 300 Hotels machen mit.

Gegen die Nachwehen der Dienstreise

Ist der Check-out absolviert, hat der Feierabend allerdings noch nicht begonnen: Die Reisekostenabrechnung steht an. Stupide, langweilig, aufwändig. Das Chaos aus Papierbelegen von Zugfahrten und Unterkünften will das Frankfurter Start-up Onexma mit seiner webbasierten Software abschaffen, auf die man mit Handy, Tablet und Computer zugreifen kann.

Das Online-System gibt anhand einiger Angaben zur Reise vorgefertigte Online-Formulare aus, die zügig alle relevanten Reisekosten abfragen, etliche Pauschalen und Steuersätze automatisch eintragen und abweichende Währungen umrechnen. Das Angebot kann man kostenlos testen, später kostet es je nach Tarif zwei oder vier Euro im Monat.

Und das Berliner Start-up Belegmeister hat eine Software entwickelt, die abfotografierte Belege selbstständig einlesen soll, sodass man sich sogar das Abtippen der nötigen Angaben sparen kann. Dafür erhielt es das Exist-Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der Europäischen Union.

Allerdings befindet sich Produkt noch in der Testphase, manche Funktionen – etwa die Berechnung von Tagespauschalen für Auslandsreisen oder die automatische Umrechnung von Fremdwährungen – verspricht das junge Unternehmen erst für spätere Versionen.