Der Pharmakonzern Merck startet eine neue Runde seines Accelerator-Programms. WirtschaftsWoche Gründer stellt die sieben ausgewählten Start-ups exklusiv vor.

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck startet eine neue Runde seines Accelerator-Programms an zwei Standorten in Darmstadt und Nairobi. Die Themen der ausgewählten Start-ups reichen von Methoden zur Digitalisierung des wissenschaftlichen Alltages, über intelligenten Verpackungen von Lebensmitteln bis hin zu selbstständigem Krankheitsmanagement und digitalen Lösungen zur Lieferung von Medikamenten. Die Anzahl der Bewerbungen ist laut Merck im Vergleich zur vorangegangenen Runde um 50 Prozent gestiegen. Insgesamt habe man Bewerbungen aus über 50 Ländern erhalten. Folgende sieben Start-ups erhielten den Zuschlag:

Merck-Accelerator in Darmstadt

AptaCam
Der Chinese Yang Zhang hat das Start-up AptaCam im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Cambridge-Universität gegründet. Dahinter verbirgt sich eine digitale Plattform, die den Prozess der Medikamentenentwicklung für Wissenschaftler effizienter gestaltet. Sie können sich etwa auf einem bestimmten Gebiet austauschen. Bislang hat die Datenbank ihre Stärke vor allem auf dem Gebiet der Genmutationen: DNA-Sequenzen können so weltweit miteinander abgeglichen werden – das spart Zeit und zusätzliche Untersuchungen.