Neben ihrem Geschäft können Gründer auch ihren Alltag mit ein paar Kniffen strukturieren, um insgesamt erfolgreicher zu agieren. Neun Tipps.

Mark Zuckerberg zieht morgens das gleiche Shirt an, Steve Jobs ging regelmäßig im Park spazieren: Gewohnheiten dominieren auch das Gründerleben. Denn: Es ist nicht allein die Arbeit am Schreibtisch, die den Erfolg eines Entrepreneurs ausmacht. Auch die alltäglichen Routinen, die Gewohnheiten eines Gründers entscheiden darüber, wie ein frisch gestarteter Unternehmer mit seinem Start-up und seiner Idee am Ende abschneiden wird. Diese Überzeugung vertritt Ryan Battles, Webentwickler und Gründer aus den USA, in seinem im Juli erschienen Buch „The 9 Habits of Successful Entrepreneurs“ (deutsch: Die neun Routinen erfolgreicher Entrepreneure).

Anhand von neun Alltagsroutinen gibt er Gründern Tipps, wie sie ihre „Energie steigern“ und „Zeit sparen“ können, wie es im Untertitel heißt. Dass Battles sich dabei auf Gewohnheiten und Routinen konzentriert, begründet der Autor gleich im ersten Kapitel so: „Kleine Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen, sind einige der stärksten Quellen in unserem Leben.“ Als Gründer habe er sich und andere erfolgreiche Entrepreneure dabei beobachtet, wie sie Kraft aus ihren täglichen Gepflogenheiten zögen. Daraus hat er neun Routinen abgeleitet, die er jedem Entrepreneur empfiehlt.

Tipp 1: Meditation

Wer bei Meditation sofort an Schneidersitz und „Om“ denkt, liegt zwar nicht falsch, aber trotzdem weit weg vom eigentlichen Zweck. Auch er selbst habe bei dem Wort „Meditation“ stets an Menschen abseits der westlichen Welt oder mit merkwürdigen spirituellem Glauben gedacht, berichtet Battles ehrlicherweise in seinem Buch. Heute weiß der Autor: Das ist Quatsch. Meditation ist dazu gedacht, den Kopf frei zu bekommen.

Gründer könnten aus vier Gründen von Meditation profitieren, schreibt Battles: Sie erreichen einen entspannten Zustand, sie gewinnen an innerer Sicherheit, sie reduzieren Stress und sie erhöhen ihre Kreativität. Auch wenn Meditation ein wenig Zeit aus dem geschäftigen Alltag eines Entrepreneurs herausnehme, profitiere er am Ende davon, da er effizienter und produktiver arbeite, so der Autor.

Battles nimmt sich in seinem Buch auch die Zeit und erklärt zwei unterschiedliche Formen von Meditation. Denn längst nicht jede davon beginnt mit „Om“ – ganz im Gegenteil: Statt sich auf ein Wort zu fokussieren, legen einige Meditationen Wert darauf, dass die Gedanken frei zirkulieren können. Der Autor nennt auch Anlaufstellen im Internet, bei denen sich Gründer für ihre erste Meditation Hilfe holen können.