Contagt beim Pitch. (Foto: PR/Merck)

Contagt beim Pitch.
(Foto: PR/Merck)

Contagt

„Ankommen. Nicht nur am Gebäude. Sondern im richtigen Raum.“ Damit wirbt das Start-up auf seiner Internetseite. Contagt will das Google Maps für das zu Hause werden. Der Grund: In großen Gebäuden wie Krankenhäusern oder Hochschulen kann man sich schnell verlaufen. Daraus resultiert Orientierungslosigkeit, die bei vielen Menschen ein Gefühl der Ohnmacht hervorrufen kann. Um der Situation zu entkommen, brechen manche Menschen den Versuch ab, das richtige Krankenzimmer zu finden. Contagt will das ändern.

Funktionieren soll das Konzept via QR-Codes, die in Krankenhäusern an den Wänden kleben. Der Suchende scannt den Code, bekommt einen Gebäudeplan aufs Handy und kann sich zu seinem Ziel leiten lassen. Und das alles ganz ohne Internet- oder GPS-Empfang. Laut Contagt werden Hinweisschilder und QR-Codes mit Bluetooth-Sendern kombiniert. „Zudem fließen Wifi-Signalmuster sowie die Smartphone-Sensorik in die Berechnung ein“, heißt es auf der Homepage des Start-ups.

Die App von Contagt kann bereits kostenlos im Apple Store und in Androids Playstore heruntergeladen werden. Um finanziell Fuß zu fassen, schließt das Start-up aber nicht aus, für die App irgendwann Geld zu nehmen. Zudem ist der Verkauf des Systems ein möglicher Monetarisierungsweg.

Gründer: John Britsch (CEO), Stephan Brandt, Niklas Bartz, John Schudt

Britsch zum Merck-Accelerator: „Wir haben das Innovationszentrum als einen großen Spielplatz für neue Ideen kennengelernt. Im Austausch mit den anderen Teams hier freuen wir uns darauf, über unsere Idee zu brainstormen und neue, kreative Anwendungsmöglichkeiten zu finden. Natürlich wäre auch Merck an sich ein toller Anwendungsfall, um unsere Idee zu testen. Langfristig wollen wir auch von Mercks starker Rolle in der Pharmabranche profitieren, denn gerade Krankenhäuser sind Kern unserer Zielgruppe.