Kontakte knüpfen, Gleichgesinnte treffen, Geldgeber finden. All das geht unkompliziert auf Messen für Gründer. Wo lohnt sich der Messebesuch?

Ob als Vorbereitung für die eigene Existenzgründung oder um das eigene Netzwerk zu erweitern: Der Besuch einer Messe für Gründer zahlt sich aus. Denn die Themen dort sind vielfältig: Von Finanzierungsmöglichkeiten über Mentoring bis hin zur Unternehmensnachfolge.

Für Florian Nöll, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands deutscher Startups, sind Gründer-Events der ideale Ort, um aus den Fehlern anderer zu lernen und sich mit diesen Learnings für die Zukunft zu wappnen. „Ein erfolgreicher Gründer darf das Gespräch nicht scheuen. Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass dir jemand hilft als dass jemand deine Idee stiehlt“, sagt Nöll. Neben den überregionalen Messen helfen aber auch kleinere Messen neue Kontakte vor Ort zu knüpfen. Häufig bieten IHKs in Zusammenarbeit mit lokalen Gründerzentren lokale Veranstaltungen an. Darüber hinaus existieren Start-up Konferenzen, die neben prominenten Rednern auch Workshops bieten.

Für innovative Start-ups mit begrenztem Budget ermöglicht ein Förderprogramm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Teilnahme an ausgewählten internationalen Messen in Deutschland. Die Förderung umfasst unter anderem die teilweise Erstattung von Standmiete und Standbaukosten an einem Gemeinschaftsstand.

Auf den folgenden Seiten gibt’s eine Auswahl wichtiger Gründermessen. Ausgenommen sind Messen mit weniger als 1000 Besuchern und Bildungsmessen, die Gründungen nur als Unterpunkt anbieten.