Schon beim Rabattportal Groupon bescherte Philipp Magin vielen Restaurants massenhaft Gäste. Doch als der Gutschein-Boom vor zwei Jahren abebbte, verließ er das Internet-Unternehmen und gründete Quandoo.

Gemeinsam mit den ehemaligen Groupon-Managern Ronny Lange, Tim-Hendrik Meyer und Sebastian Moser (von links) gründete er Quandoo – eine Reservierungsplattform für Restaurants. Sie vermittelt ihnen gegen eine Provision Gäste, 1,5 Millionen waren es bisher. In 6500 Restaurants in acht Ländern kann das Berliner Start-up in Echtzeit Tische bestellen, allein in Deutschland sind 1100 Restaurants angeschlossen.

Um das Geschäft auszubauen, hat das Jungunternehmen jetzt 25 Millionen Euro an neuem Kapital bekommen. „Die Restaurantreservierung per App soll künftig so normal sein wie heute die Flugbuchung im Internet“, sagt Magin. Schon stecken die Anbieter solcher Dienste ihre Claims ab.

Priceline, Betreiber von booking.com, kaufte für 2,6 Milliarden Dollar den US-Marktführer OpenTable. Und Tripadvisor übernahm im Mai für 140 Millionen Dollar den französischen Branchenersten LaFourchette. Magins Plan: „Wir wollen in 12 Monaten in 17 weitere Länder.“ Bei Reservierungen will er es nicht belassen, in sechs bis zwölf Monaten sollen Kunden per App auch ihre Restaurantrechnung bezahlen können.