EinStückLand, Safaya, Realtrue, Man Upgrader, Tonefit und Troy hoffen ein Investment im Staffelfinale der Gründer-Show.

Fans von fernsehkompatiblen Start-up-Pitches können beruhigt aufatmen: Auch im kommenden Jahr wird die Vox-Erfolgsserie „Die Höhle der Löwen“ fortgesetzt. Eine Neuerung hat der Sender schon jetzt bekanntgegeben: Der Investorenkreis wird noch größer. Als siebter „Löwe“ wird demnach Nils Glagau fungieren.

Heute Abend wird aber erst einmal die letzte Folge in bekannter Besetzung ausgestrahlt. Welche Start-ups im Staffelfinale zu sehen sind, verrät der Kurzüberblick:

EinStückLand
Hinrich Carstensen ist auf dem Land aufgewachsen und seine Eltern züchten eigene Gallowayrinder. Die Tiere wachsen in der Herde auf, die Kälber werden nicht von den Müttern getrennt und sie grasen 365 Tage im Jahr auf der Wiese. So gab es immer gutes Rindfleisch aus artgerechter Haltung zu essen. Das möchte er gemeinsam mit seiner Partnerin Lina-Louise Kaypke auch anderen Menschen bieten. Über die Webseite EinStückLand verkauft das Duo Gallowayfleisch von Landwirten aus dem Norden Deutschlands. Die Kunden können zwischen zwei verschiedenen Fleischpaketen wählen und erst wenn ein Tier vollständig verkauft ist, wird es geschlachtet. Um das Konzept deutschlandweit zu etablieren, braucht das Paar ein Investment von 200.000 Euro und bietet im Gegenzug zehn Prozent der Firmenanteile.

Safaya
Mit Safaya präsentieren Tahnee Laternser und Julian Straube aus Düsseldorf ein Pfefferspray, das Frauen nicht nur ein besseres Sicherheitsgefühl geben soll, sondern auch stylisch verhüllt ist. Die Spraydose selbst ist so kompakt wie ein Lippenstift. Die austauschbaren Hüllen gibt es in verschiedenen Designs, so dass sie dem individuellen Look angepasst werden können. Mit Hilfe eines Klicksystems kann das Spray an der Handtasche oder am Schlüsselbund befestigt werden. Um ihr Produkt in den Handel zu bringen, benötigen die Gründer 100.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

Realtrue
Aus einem der größten Speisefische Brasiliens, dem Pirarucu, macht Caroline Hirt (47) unter dem Schweizer Label Realtrue nachhaltige, luxuriöse Mode-Accessoires. Der Clou: Die Fischhäute, die sonst weggeworfen und die Umwelt belasten würden, werden zu einem hochwertigen Leder verarbeitet. Die Gerberei in Rio de Janeiro kauft die Fischhäute direkt von den Fischern am Amazonas. In Italien lässt die gelernte Grafikdesignerin dann die Accessoires wie Taschen oder Rucksäcke nach ihren Designs in einer Ledermanufaktur produzieren. Ein Investor könnte sich für 150.000 Euro 30 Prozent der Firmenanteile sichern.

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