Vegdog
Das in München ansässige Start-up Vegdog hat das nach eigenen Angaben erste vegane und getreidefreie Alleinfuttermittel für Hunde entwickelt. Anlass war für die Gründerin Tessa Zaune-Figlar (34) eine Futtermittelunverträglichkeit ihres Schäferhundmischlings. Auf Rat der Tierärztin verzichtete sie auf tierisches Eiweiß bei der Fütterung – nach vier Wochen war der Hund beschwerdefrei. Das aufwändige Zubereiten des Futters wollen Zaune-Figlar und ihre Mitgründerinnen Valerie Hansen (28) und Lisa Walther (29) anderen Hundehaltern ersparen. Vegdog gibt es deswegen als fertiges Nass- und in mehreren Varianten. Alle Produkte sind frei von Lock-, Farb-, und Konservierungsstoffen. Das Trio will die Firma nun groß machen und bietet zehn Prozent der Anteile gegen 150.000 Euro an.

Calimoto
Für passionierte Motorradfahrer sind herkömmliche Navis nur bedingt zu gebrauchen – also haben Luca Osten (26), Sebastian Dambeck (27) und Hans-Joachim Allenfort (29) eine eigene Navigations-App entwickelt. Die Besonderheit: In Calimoto steckt ein eigens entwickelter Kurvenalgorithmus, der dem Nutzer die Strecke mit den interessantesten Kurven anzeigt. Mit der App lassen sich zudem Touren planen und Fahrten aufzeichnen. Damit das Potsdamer Start-up schnell expandieren kann, benötigen die drei Gründer 650.000 Euro. Sie bieten dafür für zehn Prozent an ihrer Firma an.

Lazys
Marcus Maaßen (42) und Jens Willecke (45) sind begeisterte Skifahrer, doch eins hat sie immer gestört: Das Gehen und Stehen mit den Skischuhen. Sie haben deswegen einen Aufsatz entwickelt, der Skifahrern abseits der Piste zu einem aufrechten Gang und natürlichen Abrollbewegungen verhelfen soll. Ihre Lazys werden einfach an den Skischuh aufgesteckt. Auch die Sicherheit sollen sie verbessern, denn sie sind mit einer Anti-Rutschsohle ausgestattet. Damit sich die Aufsätze gut verstauen lassen, sind sie klappbar und können am Skistock befestigt werden. Die Gründer aus Köln und Soest hoffen ein Investment von 120.000 Euro – 20 Prozent ihrer Firma würden sie dafür abgeben.

Aspuraclip
Ob bei Erkältung, Kopfschmerzen oder einfach zur Entspannung: Viele Menschen schwören auf die heilsame Wirkung von ätherischen Ölen. Das Ritual portabel machen will das Berliner Start-up Aspuraclip mit einem gleichnamigen Mini-Inhalator in Form eines Nasenrings. Ein einzelner Clip soll sich nach dem Öffnen bis zu drei Wochen halten, die Verpackung ist wiederverschließbar. Die Gründer Vinh-Nghi Tiet (34) und Wolfgang Kleiner (56) haben verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Ölen entwickelt. Bisher haben die Gründer 1,3 Millionen Euro investiert: Es wurde eine eigene Produktionsstätte mit fünf Spezialmaschinen im Land Brandenburg aufgebaut, das Patent wurde erteilt und sie haben eine medizinische Zulassung bekommen. Ein Investor würde zehn Prozent der Unternehmensanteile gegen eine Einlage von 600.000 Euro erhalten.