Walkie, Caps Air, YFood, Pemo, Aktimed und Klostervogt werben in der Fernsehshow für ihre Produkte – und um einen erfahrenen Investor.

Zack, war das Lager leer: Der Mini-Inhalator Aspuraclip war beim Verkaufssender QVC vergangene Woche ein Verkaufsschlager. Der Grund: Das Produkt der Berliner war in der tags zuvor ausgestrahlten Folge der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt worden. Die Gründer haben dort nicht nur um die drei Millionen Zuschauer erreicht, sondern wurden auch von gleich zwei der Juroren mit einem Investment bedacht.

Die mediale Aufmerksamkeit wissen inzwischen die meisten Start-ups der Sendung geschickt für sich zu nutzen. Doch die Zeit zwischen Aufzeichnung und Ausstrahlung der Sendung ist arbeitsreich: Die Webseite und Social-Media-Präsenzen müssen auf Hochglanz poliert und genügend Produkte vorproduziert beziehungsweise Serverkapazitäten eingekauft werden. Welche Start-ups ab heute Abend mit einem Ansturm interessierter Kunden rechnen können, verrät der Kurzüberblick zur aktuellen Folge:

Walkie
Hundebesitzern das Leben leichter machen wollen Lisa Jedlicki (25) und Anna-Alexia Hoffmann (28) mit ihrem in Frankfurt ansässigen Start-up Walkie. Die Idee: Über eine App können Hundesitter gefunden und direkt gebucht werden. Bei der Buchung wird die Dauer des Spaziergangs bestimmt und zusätzlich können weitere Anweisungen gegeben werden. Seit Februar 2017 ist die App auf dem Markt, bisher ist der Gassi-Service allerdings nur in Frankfurt und München verfügbar. Mit einer Finanzspritze von 300.000 Euro wollen die Gründerinnen das ändern. Einen Investor würden sie mit 20 Prozent am Unternehmen beteiligen.

Caps Air
Ralph Ecks (47) hat sich die Mottenabwehr zur Aufgabe gemacht. Herkömmliche Produkte haben ihn nicht überzeugt, also hat der Hamburger selbst getüftelt. Herausgekommen ist ein Kleiderbügel, in den man eine Duftkapsel einklinkt, die sich immer wieder wechseln lässt. Das Caps Air getaufte System soll Motten aus dem Schrank fernhalten und gleichzeitig die Kleidung frisch halten. Ecks betont, dass seine Produkte giftfrei sind. Er setzt in seinen Kapseln auf bewährte Hausmittel: Lavendel und Zedernholz. Um den Sprung auf den Massenmarkt zu schaffen, benötigt der Gründer 200.000 Euro. Er bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

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