Gesunde Würstchen, ergonomische Taschen und Trampolins: ZDF, Stern, Sparkassen und Porsche verleihen den Deutschen Gründerpreis.

Was haben fettarme Würstchen, Trampolins und Schaltgetriebe für Fahrräder gemeinsam? All diese Ideen haben es dieses Jahr ins Finale des Deutschen Gründerpreises geschafft.

Einmal jährlich küren ZDF, Stern, Sparkassen und Porsche die besten Unternehmensgründer des Landes. Gestern Abend wurde der Preis im Rahmen einer Gala-Veranstaltung in Berlin an die Preisträger übrgeben. Die Veranstaltung wurde im  ZDF-Livestream übertragen.

Eine Wurst-Revolution

Sichtlich erfreut waren die Gewinner in der Kategorie Start-up des Jahres, für Unternehmen bis drei Jahre nach Gründung: Manuel Stöffler und Michael Ziegler konnte mit ihrer Idee überzeugen, fettarme Würstchen herzustellen, die sogar in Fitnessstudios vertrieben werden. Eine Wurst-Revolution, befand die Jury und verlieh den Gründern von Grillido den ersten Preis. Ebenfalls nah dran am Sieg waren Till Walz  und Christoph Ahmadi. Die Gründer von Jump House betreiben fünf Trampolin-Parks in Hamburg, Berlin, Flensburg, Köln und Leipzig – drei weitere sind zurzeit in Vor­bereitung. Die Idee Menschen in Hallen hüpfen zu lassen, brachten sie von einer USA-Reise nach Hause – Import geglückt!

Das dritte Start-up, das es in das diesjährige Finale des Deutschen Gründerpreises geschafft hat, ist Silexica. Deren Programm optimiert Software für Hochleistungsrechner und ist weltweit im Mobilfunk oder bei autonomen Autos gefragt.

Kategorie Aufsteiger

In der Kategorie Aufsteiger (bis zu neun Jahre alte Unternehmen) gewann Fond of Bags, unter dessen Dach die Gründer Sven-Oliver Pink, Oliver Steinki und Florian Michajlezko von Köln aus sechs Taschenmarken vertreiben – unter anderem die Ergobag-Schulrucksäcke mit denen sie es bereits 2012 ins Start-up-Finale des Gründerpreises geschafft hatten.

Ebenfalls im Finale standen das Nürnberger Schmuck-Label Amoonìc von Olga Dick und Sabine Linz, bei dem die Kunden Schmuckstücke selbst designen können sowie das Ingenieur-Start-up Pinion, das Schaltgetriebe für Fahrräder herstellt und von mehr als 70 Fahrrad­herstellern verbaut wird.