Diese Deutschen gehören laut dem US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ zu den vielversprechendsten Jungunternehmern.

Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ hat eine Liste der „klügsten jungen Unternehmer und Innovatoren“ in Europa aufgestellt. In zehn Kategorien wurden jeweils 30 Nachwuchstalente ausgewählt, die jünger als 30 Jahre alt sind. Darunter wurden auch diese elf Deutschen ausgewählt:

Andrea Pfundmeier

Die 29-Jährige hat das Start-up Secomba gegründet. Mit dem Programm Boxcryptor können Kunden einfach Dateien verschlüsseln, die sie bei Clouddiensten speichern wollen. Pfundmeier hat damit 2013 auch den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb Neumacher gewonnen. Das Start-up hat inzwischen Kunden in mehr als 190 Ländern und 26 Mitarbeiter.

Elias Atahi, Pascal Blum und Mathieu Caudal

Das Start-up Unu Motors hat einen Elektroroller im Retrodesign entwickelt. Das Besondere: Für den abnehmbaren Akku braucht es keine speziellen Ladesäulen, sondern er kann an jeder Steckdose aufgeladen werden.

Ramin Niroumand

Mit 24 Jahren war Niroumand der jüngste Senior Consultant aller Zeiten bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Doch statt seine vielversprechende Karriere dort fortzusetzen, zog er es vor, sein eigener Chef zu sein. Der heute 29-Jährige gründete daher den Fintech-Inkubator Finleap.

Julian Riedelsheimer

Der 28-jährige ist Mitgründer von 99chairs, einem Online-Marktplatz für Möbel und Innendesign. Das Start-up verkauft aber nicht einfach nur Möbel, sondern bietet Kunden zuvor eine individuelle Beratung durch Innenarchitekten.

Dennis Humhal, Andreas Kunze und Vlad Lata

Die Gründer von Konux entwickeln intelligente Sensoren, die Defekte vorhersagen sollen, bevor sie auftreten. Zu den Kunden gehört beispielsweise die Deutsche Bahn, die bereits einen Teil ihrer 70 000 Weichen im Schienennetz damit ausgerüstet hat.

Matthias Meiner

Lilium Aviation will ein fliegendes Auto für jedermann entwickeln, zu den Fans und Investoren der Münchner gehören Frank Thelen und Skype-Gründer Niklas Zennström. Matthias Meiner ist einer der Gründer des Start-ups und trägt dort den Titel „Head of Flight Control“.

Philipp Man

Der 25-Jährige Kölner hat Chronext gegründet, einen Online-Marktplatz für neue und gebrauchte Luxusuhren. Das im schweizerischen Zug ansässige Unternehmen hat inzwischen 130 Mitarbeiter und sammelte im Vorjahr 11 Millionen Euro bei Investoren ein.

In der ursprünglichen Version waren nur zehn Gründer aufgelistet. Da Chronext in der Schweiz sitzt, fehlte Philipp Man.