Den richtigen Namen für das eigene Start-up zu finden, ist nicht leicht. Eine Studie zeigt nun: Je kürzer der Name, desto erfolgreicher das Unternehmen.

Eine zündende Idee zu haben, ist nicht alles: Eine Studie, die die amerikanische Fachzeitschrift „Sciene“ vergangene Woche veröffentlicht hat, zeigt, dass es auf die richtige Auswahl des Namens ankommt. Start-ups mit kürzeren Namen sind demnach deutlich erfolgreicher als andere.

Das ist aber nicht der einzige Grund für deren Erfolg: Das Unternehmen sollte möglichst nicht nach dem Gründer benannt werden und sich in einer wettbewerbsfähigen Region wie Palo Alto oder Mountain View finden. Erfolgreiche Firmen sind vor allem solche, die einen Börsengang oder eine Übernahme innerhalb von sechs Jahren nach ihrer Gründung erzielt haben.

Die Studie „Where is Silicon Valley?“ basiert auf Daten aus den Gewerbeanmeldungen in Kalifornien zwischen 2001 und 2011 sowie Daten des US-Patent- und Markenamt und Thomson Reuters. „Wir konnten einen Schritt zurück gehen, und das Rohmaterial analysieren, bevor Risikokapital investiert wurde“, sagt Scott Stern, einer der Autoren der Studie und Professor für Management am Massachusetts Institute of Technology. „Wir haben versucht, herauszufinden, was Unternehmen normalerweise tun, wenn sie Ambitionen haben und das Potential sehen, zu wachsen.“

Es ist nicht die erste Studie, die zu solch einem Ergebnis kommt: Bereits 2013 hat die Karriereseite „TheLadders“ herausgefunden, dass kürzere Namen und höhere Jahresgehälter zusammenhängen.