DaWanda, der Online-Marktplatz für Selbstgemachtes, entlässt ein Viertel seiner Mitarbeiter mit dem Ziel so das Wachstum voranzutreiben. 

DaWanda, der Online-Marktplatz für Selbstgemachtes,  Material und Do-It-Yourself-Anleitungen, entlässt 25 Prozent seiner Mitarbeiter in der Berliner Zentrale sowie in den internationalen Büros. Betroffen seien alle Bereiche, hauptsächlich aber das Marketing und administrative Funktionen.

In der Krise sei das Unternehmen jedoch nicht, das Geschäftsmodell funktioniere weiterhin, betont Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von DaWanda. „Die Nachfrage nach Handgemachtem, nach DIY-Anleitungen und Kreativbedarf ist weiterhin stark steigend.” Es sei in den letzten Jahren jedoch nicht ausreichend gelungen, die User-Experience sowohl für die Käufer als auch für die Verkäufer so voranzubringen, dass Dawanda parallel zum Trend wachsen würden. Etsy und Amazon Handmade machen dem Berliner Start-up Konkurrenz.

Bis 2018 soll Profitabilität erreicht werden

Aus diesem Grund wolle das Unternehmen nun umfassende Restrukturierungsmaßnahmen und Anpassungen der Kostenstruktur vornehmen und sich zukünftig mit einer saubereren Organisationsstruktur und weniger Bürokratie auf die zentralen Bereiche fokussieren, die das Wachstum vorantreiben. Dabei gehe es vor allem um die mobile Nutzung der Plattform, auf eine optimierte Findbarkeit der Produkte sowie auf inspirative Inhalte in den Bereiche Produkt und Do-It-Yourself.

Für die DaWanda-Mitarbeiter ist dies nicht die erste Entlassungswelle. Bereits 2012 musste rund sieben Prozent der Belegschaft gehen. 2016 machte das Unternehmen Verluste, bis 2018 soll die Vollprofitabilität wieder erreicht werden.