Wie lief die Zusammenarbeit mit Carsten Maschmeyer bisher ab?
Mein Mitgründer Konstantin und ich haben uns mit dem Team zusammengesetzt und beraten und an verschiedenen Vertriebscoachings teilgenommen. Der Notartermin steht noch aus. In den vergangenen Monaten wurden erst einmal die Bücher geprüft, es wurde abgeklärt, ob es Ansprüche von Dritten gibt, Dokumente wurden durchgesehen. Das dauert alles seine Zeit, schließlich war die Aufzeichnung erst im Frühjahr. Bis August finanzierten wir uns noch durch das Exist-Stipendium an der Uni Rostock.

Woher kam eigentlich die Idee in „Die Höhle der Löwen“ zu gehen?
Als wir zur Aufzeichnung fuhren, war unsere Firma noch nicht einmal einen knappen Monat alt. Wir hatten nur einen Prototypen, der erst zugelassen werden musste, aber durch Gespräche, die wir mit Hygienikern und Einkäufern in Krankenhäusern geführt hatten, wussten wir, dass ein Produkt wie unseres sich auf dem Markt behaupten könnte – nur müsste es erst einmal bekannt werden. Klinken putzen ist das eine, aber ein Auftritt im Fernsehen ist definitiv auch eine gute Möglichkeit.

Waren Sie eigentlich überrascht, dass es bislang kein ähnliches Produkt gibt?
Bevor ich Vollzeitgründer wurde, habe ich für den amerikanischen Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson&Johnson nach innovativen Start-ups gesucht mit denen das Unternehmen eine Partnerschaft eingehen könnte. Dass sich von diesen noch niemand dem Problem angenommen hatte, obwohl es allgemein bekannt ist, hat mich tatsächlich überrascht.

Wie sieht der Plan für die Zukunft aus?
Wir konzentrieren uns zunächst auf den deutschen Markt, aber wir führen aktuell auch schon Gespräche mit Krankenhäusern in Skandinavien und den Niederlanden. Und dann können wir uns natürlich auch vorstellen weitere Produkte zu entwickeln. Ein paar Ideen haben wir schon, aber die sind noch geheim.