Die DCI Cannabis Institut GmbH will Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Anlegern verspricht das Start-up eine hohe Rendite. 

Auf der Crowdinvesting- Plattform Transvendo sammelt das Münchner Start-up DCI Cannabis Institut GmbH zurzeit von Anlegern Geld für die Eröffnung eines Therapiezentrums ein, das Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen soll, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Bei einer Mindestanlagesumme von 100 Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren werde das Darlehen mit fünf Prozent jährlich verzinst. Am Ende der Laufzeit könne zudem noch ein Bonus von zehn Prozent ausgeschüttet werden. Damit sei eine Rendite von 6,75 Prozent möglich, heißt es.

Das Geld soll in den Bau eines 600 bis 1000 Quadratmeter großen Cannabis-Centers fließen, in dem unter anderem eine Naturheilkunde-Arztpraxis und ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche entstehen soll, in dem über den Rohstoff Hanf informiert wird. An das Infocenter würde auch ein Einzelhandel für Hanfprodukte angeschlossen.

Geld verdienen mit einer Cannabis-Messe

Mitgründer und Geschäftsführer Vaclav Wenzel Cerveny, der als Aktivist in der Legalisierungsbewegung bekannt ist, will mit dem Modellprojekt schwerkranke Patienten behandeln.  Geld verdienen will das Start-up auch mit einer Cannabis-Messe, so Cerveny gegenüber der FAZ.

Bis 2021 soll der Jahresumsatz der DCI auf 3,6 Millionen Euro steigen. Vor Zinsen und Steuern soll die DCI 2017 rund 128.000 Euro verdienen, bis 2021 soll der Überschuss 1,14 Millionen Euro erreichen. An Zinsaufwendungen sind dabei nur 30.000 Euro jährlich eingeplant, was dem Mindestziel des Crowdfundingprozesses von 600.000 Euro entspreche.