Das Kölner Start-up Crowdfox will die Preise von Amazon und Ebay unterbieten – verlangt von seinen Nutzern aber Gebühren.

Die Ankündigung klingt gewagt: Das Kölner Start-up Crowdfox legt sich mit Netzgiganten wie Amazon und Ebay an und will deren Preise um bis zu zwölf Prozent unterbieten. Möglich machen soll das eine Art Clubgebühr, die von den derzeit rund 28.000 registrierten Nutzern bezahlt wird. Sie „können entscheiden, ob sie einen Jahresbeitrag von 49,90 Euro zahlen oder uns bei jedem Einkauf einen Teil ihres gesparten Geldes als Prämie abgeben“, sagt Crowdfox-Gründer Wolfgang Lang.

Unterstützung bekommt er dabei von Andreas von Oettingen und Dirk Schäfer. Küchenmaschinen, Notebooks oder Fernseher könnten so im Schnitt etwa 100 Euro billiger angeboten werden als bei der Konkurrenz. Das Start-up erwartet, 2016 bereits rund 50 Millionen Euro Umsatz zu erzielen. Die Plattform lockt indes nicht nur Kunden sondern auch Investoren an. Erst im März investierten 20 private Geldgeber in das Start-up, darunter Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz.

Gründer: Wolfgang Lang

Start: offizieller Start Ende 2015

Sitz: Köln

Umsatz: für 2016 werden 50 Millionen Euro erwartet

Mitarbeiter: rund 50

Registrierte Nutzer: 28000