Crowdfox hat von mehreren Investoren insgesamt fünf Millionen Euro eingesammelt. Das frische Kapital soll in die Skalierung und Internationalisierung gesteckt werden.

Eine Alternative für Ebay und Amazon will das Kölner Start-up Crowdfox sein: Mit dieser vollmundigen Ankündigung ist Crowdfox im Dezember 2015 in Deutschland offiziell an den Start gegangen, wurde aber bereits 2014 gegründet. Das Start-up bietet auf einem Online-Marktplatz alle Produkte zehn Prozent günstiger als bei Amazon Für Händler ist das Verkaufen kostenlos – es gibt weder eine Verkaufsprovision noch Listinggebühren.

Wie finanziert sich das Start-up?

Geld wollen die Gründer mit Mitgliedsbeiträgen der Kunden machen – und das mit durchaus ehrgeizigen Zielen: Für das Jahr 2016 liegt die Umsatzplanung bereits bei 50 Millionen Euro. Nach eigenen Angaben liegt der Warenkorbwert pro Einkauf über 200 Euro. Das überzeugt offenbar auch die Investoren: Fünf Millionen Euro gab es von insgesamt 20 privaten Investoren, sogenannte Super-Angels, darunter Arndt Geiwitz und Dirk Pahlke. Das Geld soll in die Skalierung und Internationalisierung gesteckt werden. Weitere vier Millionen Euro wurden allerdings bereits für die Entwicklung der Crowdfox-Engine ausgegeben. Ende 2016 soll außerdem in den internationalen Markt eingetreten werden.