Mit der Software lassen sich Webseiten und Apps verwalten. Das 2011 gegründete Start-up beschäftigt mehr als 140 Mitarbeiter in Berlin und San Francisco.

Eine moderne Alternative zu Content-Management-Systemen (CMS) schaffen: Das ist die Mission von Contentful. Gegründet 2011, hat sich das Berliner Start-up schnell international einen Namen gemacht – und hat nun einen weiteren Meilenstein verkündet. In einer Finanzierungsrunde hat Contentful gerade 28 Millionen US-Dollar eingeworben. Damit haben Geldgeber seit der Gründung 45 Millionen US-Dollar investiert.

Neuinvestor ist die in den USA ansässige Venture-Capital-Firma General Catalyst. Geld nachgeschossen haben nach Angaben der Unternehmen zudem bestehende Investoren. Darunter sind die Risikokapital-Beteiligungsgesellschaft Benchmark Capital mit Sitz in Menlo Park und San Francisco, Balderton Capital aus London und Point Nine Capital aus Berlin.

Prominente Kunden

Die Software des Start-ups erlaubt es, Webseiten und Apps aus einer Oberfläche heraus zu bespielen. Ein wichtiger Teil sind dabei integrierte Schnittstellen zu Plattformen wie dem Online-Bezahlanbieter Stripe und dem Kommunikationsdienst Twilio. Der modulare Aufbau soll Webentwicklern das Leben vereinfachen – und die Zusammenarbeit mit Redakteuren vereinfachen. Zu den Kunden von Contentful zählen beispielsweise der Streamingdienst Spotfiy, der Onlineshop Urban Outfitters und der Telekomausrüster Nokia.

Die Kapitalspritze will Contentful nun unter anderem dafür nutzen, um seine technische Infrastruktur auszubauen und das Partnernetzwerk auszubauen. Dazu soll im kommenden Jahr auch der Mitarbeiterstamm deutlich aufgestockt werden, kündigt Gründer und CEO Sascha Konietzke in einem Blog-Eintrag an. Derzeit beschäftigt sein Unternehmen mehr als 140 Mitarbeiter in Berlin und in San Francisco. Das Büro dort wurde in diesem Jahr eröffnet.