Das Berliner Start-up erweitert seinen Investorenkreis. Auf die technische Unterstützung im Online-Marketing setzen auch andere deutsche Jungunternehmen.

Linkbird war gestern: Das 2012 unter diesem Namen gegründete Start-up tauft sich um und will damit stärker auf die Schwerpunkte des eigenen Angebots hinweisen. Parallel kann das junge Unternehmen eine weitere Finanzierungsrunde abschließen. Die genaue Investitionssumme wurde nicht kommuniziert, insgesamt habe man aber jetzt zwei Millionen Euro Kapital aufgenommen, teilte Contentbird mit.

Zu den aktuellen Geldgebern zählen unter anderem der High-Tech Gründefonds. Daneben haben die private Vermögensverwaltung Alstin Family, der idealo-Gründer Martin Sinner und andere Business Angels aus dem Digitalbereich investiert. „Mit der zusätzlichen Finanzierung werden wir contentbird weiter Richtung europäischer Expansion als umfassende Content Marketing Platform ausbauen”, sagt Mitgründer Nicolai Kuban.

Das Start-up bietet verschiedene Softwareprodukte an, die Unternehmen dabei helfen sollen, Beiträge im Internet zu verteilen – und so möglichst effizient für das eigene Marketing zu nutzen. Mit dieser Content-Marketing-Software erreiche man heute bereits 500 Kunden, teilt Contentbird mit. Darunter sind etwa Sixt, Zalando oder Momondo.

Mit Strategien rund um gezieltes Marketing beschäftigen sich traditionell viele Start-ups aus Deutschland. Im vergangenen November sammelte etwa das Berliner Unternehmen Crossengage fünf Millionen Euro Wachstumsfinanzierung ein. Auf die Analyse von Online-Marketing-Strategien hat sich Adjust spezialisiert – und konnte im vergangenen Jahr unter anderem nach Asien expandieren.