In einem Interview mit Startup Notes erklärt Lieferando-Gründer Christoph Gerber das Modell Company Builder für veraltet.

Haben Company Builder wie Rocket Internet ausgedient? Wenn es nach Christoph Gerber, Gründer des Food-Delivery-Service Lieferando, geht muss man diese Frage bejahen. Das Modell sei veraltet sagte Christoph Gerber in einem Interview mit dem Portal Startup Notes:

Durch die zunehmende „Demokratisierung“ von Tools und Lösungen werde notwendiges Wissen heutzutage in einem großen Umfang geteilt, so dass Company Builder in ihrer ursprünglichen Funktion nicht mehr gebraucht würden. Den wichtigen  Zugang zu Investoren und in das Start-up-Ökosystem könnten stattdessen auch gute Business Angels bieten.

Rocket Internet sei erfolglos, so Gerber

Den Beweis sieht Gerber auch im fehlenden Erfolg von Rocket Internet. „Was war das letzte erfolgreiche Unternehmen von Rocket Internet?” fragt Gerber und antwortet gleich selbst: „Ich kann keines nennen.“

Über mangelenden Erfolg indes muss Gerber selbst sich indes nicht beklagen. Sein 2009 gegründetes Start-up Lieferando verkaufte er 2014 für 62,9 Millionen Euro an die niederländische Takeaway.com-Gruppe.