Catering ist ein globales Milliardengeschäft – das haben auch Start-ups erkannt und versuchen den Markt zu erobern. Für das Rocket-Start-up Caterwings läuft es unterdessen gut. Das erst im Oktober in London gestartete Unternehmen, sammelt sechs Millionen Euro ein. Das frische Kapital kommt unter anderem von Rocket Internet, aber auch von Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures. Damit möchte der Dienst in weitere europäische Städte expandieren. Bislang ist Caterwings in London, Berlin, Hamburg und München aktiv, seit dieser Woche auch in Amsterdam.

Das Konzept ist denkbar einfach: Speziell ausgebildete Köche beraten Kunden, welcher Catering-Service am besten zu ihnen und den entsprechenden Events passt. “Unser Fokus liegt auf Office-Lunches. Wir sind auf Firmenkunden spezialisiert, die Mitarbeiter durch Catering entlasten wollen”, sagt Caterwings-Mitgründer Sebastian Kloss im Interview mit WirtschaftsWoche Gründer. Er hat das Start-up gemeinsam mit Alexander Brunst im Oktober 2015 gegründet – und den Service zuerst in London angeboten.

Catering ist dabei ein globales Milliardengeschäft. Allein die zehn größten Caterer in Deutschland erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Aber der Markt ist auch umkämpft: Neben Caterwings tummeln sich etwa auch Lemoncat und HeyCater im deutschen Markt.