Katjes findet Gefallen an Limo-Start-ups: Außer in Hanfsaft investiert der Fruchtgummihersteller nun auch in die Koffein-Limo Caté aus Hamburg.

In der Kaffeeproduktion waren Fruchtschalen lange ein Abfallprodukt – Bastian Senger und Bastian Muschke machen daraus Limo. Vor drei Jahren haben die Gründer das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk Caté entwickelt, nun haben sie einen prominenten Investor gefunden: Katjesgreenfoods – eine im vergangnen Jahr gegründete Schwestergesellschaft des Fruchtgummiherstellers Katjes – gab nun bekannt, 20 Prozent der Firmenanteile des Hamburger Start-ups übernommen zu haben.

„Caté ist ein Vorreiter für wertvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und daher ein idealer Partner für uns“, sagt Manon Littek, CEO von Katjesgreenfood. Jeder Schluck fördere soziale Projekte in den Anbauländern: Durch direkten und fairen Handel will das Start-up unabhängige Kleinbauern unterstützten. Die Gründer erhoffen sich nun neue Wachstumschancen: „Wir freuen uns riesig zusammen mit einem erfahrenen Partner unsere frischen Ideen für eine Revolution des Kaffeemarktes voranzubringen.“

Hergestellt wird Caté bisher von einem Betrieb in Hamburg. „Die nächste Produktion werden wir in einer baden-württembergischen Kelterei durchführen, um den Brauprozess zu optimieren“, sagt Bastian Muschke. Vertrieben wird die Limonade bisher außer über die Homepage vor allem über Gastronomiebetriebe. Mit Katjesgreenfood ergäben sich hier neue Möglichkeiten, so der Gründer: „Der Partner hat gute Kontakte in den Handel und bietet daher eine große Chance für den Vertriebsausbau.“

Für Katjes ist es nicht das erste Investment in ein Getränke-Start-up: Im Januar hatte Katjesgreenfood bereits 25,1 Prozent an Hemptastic erworben. Das Berliner Unternehmen stellt Limonade aus frisch gepresstem Hanfsaft her – THC-frei natürlich. Eine weitere Beteiligung hält die Schwestergesellschaft des Fruchtgummiherstellers außerdem an Veganz.