Finlab und Carsten Maschmeyer unterstützen den Launch der neuen digitalen Investmentplattform des Start-ups mit einer Finanzierung in siebenstelliger Höhe.

Frisches Geld für Cashlink: Der Company Builder Finlab investiert in das Frankfurter FinTech. Auch die Altinvestoren Carsten Maschmeyer mit seinem Frühphaseninvestor Seed & Speed und die Beteiligungsgesellschaft Panta Rhei sowie der Business Angel Thomas Bodmer sind erneut mit an Bord.

Insgesamt floss eine eine siebenstellige Summe. Über die genaue Höhe wollten die Beteiligten gegenüber WirtschaftsWoche Gründer keine Angaben machen, da mit den Investoren Stillschweigen vereinbart wurde. Die Gründer halten weiterhin die Anteilsmehrheit.

Neues Produkt im Aufbau

Das Kapital soll in die Erweiterung des aktuell siebenköpfigen Teams, vor allem in den Bereichen Konzeption- und Softwareentwicklung, Business Development, Sales und Marketing fließen, sagte Co-Founder und CEO Michael Duttlinger zu WirtschaftsWoche Gründer.

Weiterhin soll das eingeworbene Kapital in den Aufbau und die Lancierung des neuen Produktes genutzt werden, an dem die Gründer Michael Duttlinger, Lars Olsson, Jonas Haag und Niklas Baumstark zusammen mit dem Inkubator Startplatz Köln aktuell arbeiten: Mit der blockchainbasierten Plattform Stokera will das 2016 gegründete Unternehmen die Kapitalfaufnahme für Start-ups vereinfachen und klassische Finanzierungsrunden digitalisieren.

Klassische Finanzierungsrunden digitalisieren

Professionelle Investoren wie Business Angels und Venture Capital Fonds erhalten so virtuelle, einfach übertragbare und nach deutschem Recht regulierte Unternehmensanteile in Form eines sogenannten Security Tokens. Stokera soll ab Anfang 2019 in Deutschland verfügbar sein. Langfristig sei auch eine Internationalisierung geplant, so Michael Duttlinger. Dabei seien zunächst die EU-Staaten interessant, da der Einstieg dort regularisch einfacher sei als beispielsweise in Nordamerika.