Das österreichisches Start-up Bitmovin erhält in einer Series B-Finanzierungsrunde 30 Millionen US-Dollar, unter anderem vom VC Highland Europe.

Dass an Hochschulen erfolgreiche, ja, sogar sehr erfolgreiche Start-ups entstehen können, beweist heute eindrucksvoll das österreichische Start-up Bitmovin. 2013 wurde es von Stefan Lederer, Christopher Müller und Christian Timmerer aus einem PhD-Forschungsprojekt an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt heraus gegründet. Mit der entwickelten Technologie für das Online-Streaming können Videos besonders schnell und gleichzeitig qualitativ hochwertig abgespielt werden.

Kunden wie New York Times und RTL

Fünf Jahre später überraschen die drei Unternehmer mit einer Mega-Finanzierung: In einer Series B-Finanzierungsrunde 30 Millionen US-Dollar Kapital vom VC Highland Europe und den bestehenden Investoren Atomico, Constantia New Business, Dawn Capital und Y-Combinator. Ingesamt hat Bitmovin bereits 43 Millionen US-Dollar eingesammelt. 2015 war das Start-up in die USA umgezogen und hatte sich im Silicon Valley niedergelassen. Zu den Kunden zählen die New York Times, ProSiebenSat.1, das Red Bull Media House, und RTL.

Mit dem neuen Investment solle unter anderem das Team bis zum Jahresende von aktuell 65 Mitarbeitern auf 110 bis 120 aufgestockt werden, sagte Co-Founder und CEO Stefan Lederer im Gespräch mit dem Portal Brutkasten.