Der in Neuseeland ansässige deutsche Internet-Unternehmer Kim Dotcom kündigte via YouTube einen Bezahldienst für die Kryptowährung Bitcoin an. 

Er ist wieder da. Der umstrittenen Internetunternehmer Kim Dotcom meldet sich dieser Tage mit einer neuen Geschäftsidee zurück. Auf der Website des Bitcoin-Bezahldienstes „Bitcache“ sollen die User Content bereitstellen und nutzen können, der dann mit der digitalen Währung Bitcoin bezahlt werden soll.

Den Preis für die Inhalte solle jeder selbst festlegen können, sagte Kim Dotcom in einem Youtube-Video. Einen Zeitpunkt für den Geschäftsbeginn des Dienstleisters nannte Dotcom bisher nicht. Der 43-Jährige arbeitet seit einiger Zeit an einer neuen Börse im Internet namens Megaupload2, bei der Bitcache die Handelsfunktion übernehmen könnte.

In den vergangenen Jahren sorgte der in Kiel geborene und in Neuseeland ansässige Unternehmer vor allem mit seinem 2005 gestarteten illegalen Sharehoster Megaupload für Aufregung. Die Filmindustrie, die sich durch die Tauschplattform in ihren Urheberrechten verletzt und um hunderte Millionen von Dollar betrogen fühlt, verlangt  die Auslieferung des Deutschen in die USA, wo ihm bis zu 20 Jahren Haft drohen. Die neuseeländischen Behörden haben diese im Februar genehmigt.