Stereo ist schön, 3-D-Sound aber viel besser. Den will Binauric-Gründer Detlef Wiese nun mit einem Spezialkopfhörer liefern.

Selbst teuerste Kopfhörer haben ein Manko: Wer damit konventionellen Aufnahmen lauscht, hört keinen echten Raumklang. Der Grund: normale Mikrofone nehmen Klänge anders auf als menschliche Ohren, die Töne aus gegensätzlichen Richtungen hören. Der Akustikspezialist Binauric aus Hallbergmoos bei München will das Problem mit bislang einzigartigen Kopfhörern lösen. In den Open-Ears genannten Ohrstöpseln stecken neben Lautsprechern Hochleistungsmikrofone. Die verbessern zwar nicht den Klang normaler Aufnahmen. Aber sie können Musik und Geräusche so aufnehmen und per Handy-App speichern, wie wir sie hören: binaural, zu Deutsch „mit beiden Ohren“. Konferenzlautsprecher, die binaural arbeiten, verkauft das Start-up bereits. Für die Produktion der OpenEars, die 199 Euro kosten sollen, sucht Binauric Investoren bei der Online-Plattform Kickstarter.