Digitales Zugriffsmanagement: Daran arbeitet Baimos Technologies. In einer Finanzierungsrunde beteiligt sich jetzt auch ein neuer Investor an dem Start-up.

Das Smartphone als Schlüssel: Mit dem Kernprodukt Blue ID ermöglicht es das Münchener Technologie-Start-up, Zutritt- und Schließsysteme komplett digital zu verwalten. Als Einsatzgebiete sieht Baimos Technologies vor allem Szenarien mit häufig wechselnden Zugangsberechtigungen – etwa in Hotels, bei Lieferdiensten oder in der Sharing Economy. Zu den bisherigen Kunden gehören dementsprechend Unternehmen wie Audi, Daimler, Sixt oder Dorma. Jetzt kann das Unternehmen den Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde in nicht näher bezifferten Höhe verkünden. Als neuer Investor steigt dabei der Helvetia Venture Fund mit ein.

Das Investment-Vehikel der Schweizer Helvetia-Versicherung sucht gezielt nach Start-ups, die im Bereich Insurtech unterwegs sind – oder wie Baimos eine Brückenfunktion zum Versicherungsgeschäft haben. „Die Zutrittsteuerung zu Anlagen und Objekten ist für Versicherungen im aktiven Management von Risiken von großer Bedeutung“, sagt Michael Weiser, Partner beim Helvetia Venture Fund. Der Baimos-Gründer gibt das Kompliment gerne zurück: Man wolle mit der Technologie uneingeschränktes Vertrauen zwischen Maschinen und Teilnehmern des Internet der Dinge gewährleisten, so Philipp Spangenberg: „Daher freuen wir uns, dass eines der führenden Schweizer Versicherungsunternehmen in uns investiert. Geniessen doch die Schweiz und die Versicherungsbranche hohes Vertrauen und sind Inbegriff für Zuverlässigkeit und Sicherheit.“

Auch die bestehenden Investoren zogen im Rahmen des aktuellen Investments mit. Dazu gehören die HCS Beteiligungsgesellschaft, Berendsen Holding, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Bayern Kapital – sie alle stellten bereits vor einem guten Jahr eine siebenstellige Summe für Baimos Technologies zur Verfügung.