Das Berliner Start-up Jobspotting hat sich mit Horizon Ventures seine nächste Investitionsrunde gesichert. Die Karriereplattform will nun expandieren.

Für sein Seedinvestment hat das Berliner Start-up Jobspotting den asiatischen Kapitalgeber Horizon Ventures gewinnen können. Das gab das Karriereportal am Mittwoch bekannt. Wie viel der Fond des reichsten Mann Asiens, Sir Li Ka Shing, investiert, sagte das junge Unternehmen allerdings nicht. Horizon Ventures investiert gewöhnlich nur selten in der Seed-Phase – wenn, dann meistens in den USA. Zu den erfolgreichsten Investments des Kapitalgebers zählen Facebook, Skype und Spotify.

Jobspotting will mit dem frischen Kapital nun expandieren. „Das Investment kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Robin Haak, Mitgründer und COO von Jobspotting, einer Mitteilung zufolge. Das Start-up wolle nun die „Internationalisierungspläne vorantreiben“. Neben den Kernmärkten Deutschland und Großbritannien wollen die Berliner in neue Märkte vordringen. Das Karriereportal soll demnächst zudem in zehn Sprachen verfügbar sein. Auch eine Android-App soll laut Gründer und Geschäftsführer Hessam Lavi bald auf den Markt kommen.

Jobsuche via Algorithmus

Die 2013 gegründete Karriereplattform versteht sich als Empfehlungsservice. Durch über Algorithmen personalisierte Angebote sollen Nutzer nur Jobs angeboten bekommen, die tatsächlich zum Profil passen. Dafür durchforstet das Start-up nach eigenen Angaben mehr als 20 Jobportale wie Xing oder Stepstone nach geeigneten Angeboten. Die Plattform wurde erst im Januar gelauncht. In einer ersten Finanzierungsrunde hatten Axel Springer Plug und Play Accelerator an dem Berliner Start-up beteiligt.