Der Metro-Accelerator für Start-ups aus Hotellerie und Restauration geht in die dritte Runde. In diesem Jahr können die Unternehmen ihre Produkte erstmals mit Partnergastronomen testen.

Die erste Woche ist vorüber, die ersten Gespräche wurden geführt. In den verbleibenden elf Wochen tun die Mentoren und Experten des Metro Accelerator for Hospitality, powered by Techstars, wieder alles, zehn Start-ups auf den Zahn zu fühlen. In Einzelgesprächen und Workshops mit internationalen Branchenkennern feilen die zehn teilnehmenden Gründer-Teams aus sieben Ländern intensiv an ihren Geschäftsideen.

Bei der Auswahl der Start-ups haben die Metro und das US-Start-up-Netzwerk Techstars wieder bewusst auf eine gute Durchmischung geachtet: So präsentieren sich sowohl Unternehmen mit Lösungen für den direkten Austausch mit dem Gast als auch welche mit Produkten für das Management hinter den Kulissen. „Wir haben Start-ups ausgewählt, die Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Branche bieten. Wie wird Kundenfeedback besser gemanaged, wie der Kundenservice verbessert und wie wesentliche Abläufe einfacher unterstützt?“, führt Jens Lapinski, Managing Director des Programms, einige der Auswahlkriterien an.

Wie schon die insgesamt 21 Start-ups in den Jahren zuvor, erhalten auch die diesjährigen Teilnehmer eine Finanzspritze von jeweils 120.000 Euro. Das Konzept aus Expertenwissen und Anschubfinanzierung hat sich bewährt. Gleichbleibend hohe Bewerberzahlen und der große Erfolg bei  international aktiven Investoren zeigen, dass das Accelerator-Programm eine Lücke schließt. „Es freut uns, dass wir nach der dritten Runde sagen können, dass der Metro Accelerator for Hospitality sich zu einem etablierten Programm entwickelt hat“, sagt Andreas Wuerfel, Director Global Innovation Community bei Metro. „Als erster verbindet er die Gastronomie mit erstklassigen Innovatoren aus dem technologischen Bereich.“

Praxis-Test noch während der Laufzeit

Diese Verbindung findet bereits während des Programms statt. In diesem Jahr können die Start-ups ihre digitalen Produkte und Services mit 500 Gastronomen und Hotels aus fünf europäischen Städten testen. Ob also der Cocktail-Mischer von BlendBow künftig einen Barkeeper ersetzen kann oder dank KITRO künftig weniger Abfälle in Restaurantküchen anfallen, wird sich bald zeigen können. Ums Ganze geht es abschließend auf dem Demo Day in München am 12. Dezember: Dann präsentieren die Start-ups ihre Business-Ideen vor internationalen Investoren.

Hier geht’s zur Liste der diesjährigen Teilnehmer